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Baden-Württemberg will mit den sieben deutsch-schweizerischen Grenzkantonen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie enger zusammenarbeiten. In einer virtuellen Regierungskonferenz am Freitag sprachen sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Regierungen der Kantone dafür aus, den Grenzverkehr in der zweiten Welle der Pandemie offen zu halten. „Am Anfang der ersten Corona-Welle haben wir in Europa kein besonders gutes Bild abgegeben: Es gab unkoordinierte Grenzschließungen, zu wenig Abstimmung bei der Krisenbewältigung, zu wenig Hilfe für die, die stark in Bedrängnis geraten sind. Doch im zweiten Schritt waren wir besser.“ Das sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die Landesregierung, die in der Schaltkonferenz auch mit den grünen Ministern für Wissenschaft und Soziales, Theresia Bauer und Manne Lucha, vertreten war, einigte sich mit den sieben Kantonen von Basel bis St. Gallen auf eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Gesundheitswesen. Gemeinsam fordern die Regierungen, dass die Corona-Warn-Apps von Deutschland und der Schweiz kompatibel sein müssen.

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