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Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) sind in der Nacht auf Freitag 14 Menschen verletzt worden - vier von ihnen schwer.

Bei den verletzten Personen handelt es sich laut Polizei um zwölf Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses und zwei Feuerwehrleute. Vier Menschen erlitten demnach schwere Verletzungen - darunter auch ein Kind. Einige hätten sich beim Sprung aus dem brennenden Gebäude verletzt, andere erlitten Rauchgasvergiftungen, sagte ein Polizeisprecher.  

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Aus noch unbekannter Ursache war das Feuer in einem Wohngebiet nahe der Schwenninger Innenstadt in einem älteren Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Die Polizei schließt eine vorsätzliche Brandstiftung aus. Genaue Ermittlungen zur Brandursache können aber erst kommende Woche beginnen, hieß es. Zunächst müsse geklärt werden, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist.

Menschen retten sich aus Fenstern - Ursache für Feuer unklar

Einige Bewohner des Gebäudes konnten sich nur mit einem Sprung aus dem Fenster retten, da die Fluchtwege nicht mehr passierbar waren. Weil das Feuer auf ein angrenzendes Gebäude übergegriffen hatte, mussten die Rettungskräfte dieses ebenfalls evakuieren. Das Feuer dort konnte schnell gelöscht werden, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte die Feuerwehr verhindern.

Mehrere hunderttausend Euro Sachschaden

Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten waren vor Ort. Der Sachschaden an den Gebäuden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mehrere hunderttausend Euro.

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