Freiburg

Geplanter Stadtteil Dietenbach könnte teuer werden

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Die Stadt Freiburg will dem Gemeinderat in Kürze den ersten Teilbebauungsplan mit 1.600 Wohnungen für den neuen Stadtteil Dietenbach vorlegen. Gleichzeitig verzögert sich der Grundstücksankauf um ein Jahr: die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau, die Kaufoptionen mit den 400 Grundstückseigentümern ausgehandelt hat, hinterfragt die bisherige Kooperation mit der Stadt. Die Sparkasse mit ihrer Tochtergesellschaft EMD sieht in den aktuell stark gestiegenen Zinsen und Baupreisen ein großes Risiko. Eine so genannte Abwendungsvereinbarung mit der Stadt Freiburg wäre für 20 Jahre gültig. Wegen der großen Kosten-Unsicherheit sei das derzeit aber nicht kalkulierbar, sagt Sparkassen-Chef Marcel Thimm. Hinzu kämen politische Vorgaben wie Klimaneutralität und Bezahlbarkeit. Nun wird verhandelt, ob die Stadt die EMD übernimmt, das heißt sie müsste die Grundstücke selbst bis Ende 2023 erwerben und nach der Erschließung des Geländes vermarkten. Der Vorteil, so Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag: bei den strengen Vorgaben könne man nachjustieren.

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