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Jeder sei aufgerufen, für den Klimaschutz den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen, mahnte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger- man brauche viel weniger, als die Werbung uns weismachen wolle. Es reiche nicht, wenn Bürger allein den Lebensstil änderten, argumentierte die Göttinger Politikwissenschaftlerin Tine Stein: Die Politik sei gefordert, durch Gesetze und strengere Auflagen die klare Richtung vorzugeben. Aus Peru kam die Video-Botschaft, man müsse endlich aufhören, die Erde auszubeuten, dafür aber eine gemeinschaftliche Ökologie etablieren. Erzbischof Burger unterstrich erneut das Ziel, bis 2030 die Diözese weitgehend klimaneutral zu gestalten.

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