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Die Gewerkschaften haben den Haushaltsbeschluss der Stadt Freiburg scharf kritisiert. Der DGB-Stadtverband ist empört über die Neuverschuldung. Eine hohe Neuverschuldung werde in Kauf genommen, jedoch kaum für den so dringend benötigten sozialen und kulturellen Bereich, so der Gewerkschaftsbund. Wichtige, gerade von der Corona-Krise betroffene Bereiche, würden fast ausschließlich mit Kürzungen bedacht. Dies könne keine zukunftsweisende Beschlusslage darstellen, sagte Werner Siebler, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Freiburg. Der Gewerkschaftsverbund fordert den Gemeinderat auf eine umgehende Änderung des Haushalts im Sozial- und Kulturbereich vorzunehmen. Der Gemeinderat hatte am Dienstag den neuen Doppelhaushalt beschlossen. Er sieht unter anderem neue Kredite in Höhe von 90 Millionen Euro vor.

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