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Das Emmendinger Modehaus, das auch Toilettenpapier anbietet, schließt nun doch. Das hat der Inhaber des selbsternannten "Klopapier-Flagshipstores" am Dienstag mitgeteilt. Ursprünglich wollte das Modehaus wegen der verschärften Corona-Regeln für den Einzelhandel sein Sortiment noch stärker auf Drogerieartikel und Lebensmittel ausrichten, um auch weiter öffnen zu dürfen. Denn inzwischen müssen 60 Prozent des Umsatzes mit solchen erlaubten Waren erwirtschaftet werden. Ab Donnerstag hat der Laden deshalb dicht - abgesehen von Click and Collect. Alles andere mache wirtschaftlich keinen Sinn, so der Inhaber. In einem offenen Brief unter anderem an Kanzlerin Merkel kritisiert er auf seiner Homepage die Politik - aber immerhin habe seine Aktion "Klopapier-Flagshipstore" auf die schwierige Lage des Einzelhandels in den Innenstädten aufmerksam gemacht.

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