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An der renaturierten Elz bei Köndringen (Kreis Emmendingen) beginnen derzeit die seltenen Flussregenpfeifer mit der Balz. Die Vögel sind frisch aus ihrem Winterquartier in Afrika zurückgekehrt - und bei uns besonders geschützt. Um die Flussregenpfeifer nicht zu stören, dürfen die Kiesbänke der unteren beiden Elzschleifen nicht betreten und Hunde nicht freilaufen gelassen werden: bis zum Ende der Brutzeit Ende Juli. Darauf weisen die Gemeinde Teningen und der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg hin. Zusätzlich werde mit mobilen Weideschutzzäunen abgesperrt. Die zierlichen Vögel bauen ihr getarntes Nest in Bodenmulden der Kiesbänke und bebrüten dort ihre Eier. Diese müssen sie bei starker Sonneneinstrahlung beschatten und kühlen - da der Kies über 40 Grad heiß werden könne. Nur wenn Störungen verhindert werden, könnten sie überleben, heißt es. Seit der Umgestaltung der Elz im Jahr 2016 haben die Flussregenpfeifer jedes Jahr mit mehreren Brutpaaren erfolgreich dort gebrütet.

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