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Der Freiburger Verein "Frauenhorizonte - gegen sexuelle Gewalt“ verzeichnet eine konstant hohe Zahl an Fällen. Außerdem zeigt die Bilanz für 2020, dass die Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Gewalttaten an Frauen hat. So habe es eine Verlagerung der Gefahrenorte aufs Private und ins Digitale gegeben, weil wegen der Pandemie der öffentliche Raum eher wegfalle, heißt es in der Jahresbilanz von Frauenhorizonte Freiburg. Das persönliche Nahfeld bleibt mit 63 Prozent Hauptquelle sexualisierter Gewalt. Mehr als die Hälfte der Frauen, die bei dem Verein Unterstützung suchten, kamen wegen Vergewaltigung, weitere 18 wegen sexueller Belästigung. Sein Angebot konnte der Verein Frauenhorizonte Ende des Jahres noch aufstocken, mit mobilen Niederlassungen in Waldkirch und Neustadt, um auch im ländlicheren Raum gut erreichbar zu sein.

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