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Die Geflügelpest hat sich im Landkreis Waldshut rasend schnell ausgebreitet. 420 Tiere sind bereits gestorben oder mussten getötet werden. Ein fahrender Geflügelhändler aus dem Raum Paderborn hatte die Geflügelpest am 19. März in den Landkreis Waldshut eingeschleppt, so das Waldshuter Veterinäramt. 24 Geflügelhalter haben sich bislang gemeldet oder standen auf der Verkaufsliste des Händlers. 160 Hühner, Puten und Wachteln sind an den Folgen der Krankheit bereits verendet. Weitere 260 Hühner, Wachteln und Enten mussten vom Veterinäramt getötet werden. Die Veterinäre gehen davon aus, dass noch mehr Hobbyhalter und Betriebe betroffen sind. Sollte sich die Virusinfektion ausbreiten, müssen im Radius von drei Kilometern sogenannte Sperrbezirke eingerichtet werden. Mit drastischen Folgen für alle Betriebe in diesem Gebiet: die Maßnahmen reichen von einer Stallpflicht bis zur Stilllegung von Betrieben. Der Verzehr von infiziertem Fleisch und Eiern gilt als unbedenklich, wenn Hygieneregeln beachtet werden und weil das Virus bei 70 Grad abgetötet wird.

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