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Ein 31-jähriger Angeklagter hat nach einem Raubüberfall vor dem Landgericht Offenburg ein Teilgeständnis abgelegt. Er hat zugegeben, dass er mit einem Komplizen im Mai vergangenen Jahres in eine Villa in Kehl eingebrochen ist. Das dort wohnende Paar hätten die beiden Täter dann zur Herausgabe von Geld und Wertgegenständen gezwungen, so die Aussage des Angeklagten am Donnerstag beim Prozessauftakt. Zugeschlagen oder mit einem Messer gedroht habe er aber nicht, sagte der Angeklagte weiter. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten hingegen vor, den Villa-Eigentümer bei dem Überfall mit der Faust geschlagen und mit einem Messer bedroht sowie mit Kabelbindern gefesselt zu haben. Gemeinsam mit dem bislang unbekannten Komplizen habe er die Bewohner dazu gebracht, mehrere Tresore zu öffnen. Uhren, Gold und Bargeld im sechsstelligen Euro-Bereich sind laut Anklage dann erbeutet worden.

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