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Das Erzbistum Freiburg hat einen Priester wegen des Verdachts auf Veruntreuung von Kirchengeldern beurlaubt. Er sei sofort von seinen Aufgaben als leitender Pfarrer einer Seelsorgeeinheit entpflichtet, teilte die Diözese am Dienstag mit. Der Dekan habe sich selbst an die Kirchenleitung gewandt und auch Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Demnach habe er sich nicht selbst bereichert, sondern Kirchengelder benutzt, um Bedürftige zu unterstützen. Die Diözese betonte, vor Ort werde nun geprüft, welcher finanzielle Schaden entstanden sei. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes mache man derzeit keine weiteren Angaben.

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