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Mehrere Asylsuchende und Flüchtlingsaktivisten haben einen Eilantrag beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg eingereicht. Sie setzen sich damit gegen die Hausordnung einer Freiburger Erstaufnahmeunterkunft zur Wehr. Die vier Asylbewerber aus Ghana und Senegal bemängeln, die Hausordnung greife in zahlreiche Grundrechte, etwa in die Unverletzlichkeit der Wohnung, die Meinungs- und Religionsfreiheit oder die Persönlichkeitsrechte ein. Demnach müssten die Geflüchteten und anderem tägliche Zimmer- und Taschenkontrollen erdulden und dürften auch keinen Besuch empfangen. Das Innenministerium verteidigt die Maßnahmen. Diese würden einzig dem Schutz der Heimbewohner dienen. Unterstützt werden die Männer von der Aktion Bleiberecht Freiburg, Pro Asyl und dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg.

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