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Im Rheinhafen Kehl sind im vergangenen Jahr etwas mehr Güter umgeschlagen worden als noch 2019. Das gilt sowohl für den Umschlag über die Wasserwege als auch per Schiene. Für den Umschlag über Wasser liegt das Plus im Jahresvergleich bei 3,4 Prozent, obwohl die Bedingungen nicht optimal waren. Wegen zeitweise niedriger Wasserstände ging die durchschnittliche Lademenge der Schiffe um fast 10 Prozent zurück. Das heißt deutlich mehr Schiffe als sonst mussten den Hafen anfahren. Sie transportieren gut 4,4 Millionen Tonnen Güter - vor allem Eisen- und Stahlwaren, aber auch mehr Mineralölprodukten und Festbrennstoffe als sonst. Beim Umschlag per Schiene kam der Hafen Kehl auf 2,4 Millionen Tonnen, was einem Plus von 3 Prozent entspricht. Im Hafen Kehl waren zum Jahresende knapp 4.500 Stellen besetzt. Etwa ein Fünftel der Beschäftigten waren Grenzpendler.

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