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Das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt darf weiterhin mit Brennelementen aus Niedersachsen beliefert werden. Das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main hat die Widersprüche verschiedener Anti-Atomkraft-Initiativen - etwa der Freiburger Anti-Atomgruppe - zurückgewiesen. Atomkraftgegner, darunter der Bund für Umwelt und Naturschutz, hatten beim Verwaltungsgericht Frankfurt Widerspruch gegen die Ausfuhrerlaubnis eingelegt. Der Lingener Brennstofflieferant Framatome/ANF hatte daraufhin ein Eilverfahren gegen die zuständige Genehmigungsbehörde angestrengt, um weiterhin exportieren zu können – zum Beispiel an das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt wie zuletzt im Dezember. Mit ihrem Versuch, diese Transporte auf juristischem Weg zu stoppen, sind Atomkraftgegner und Verbände damit vorerst gescheitert. Der BUND, die Ärzteorganisation IPPNW und die Freiburger Antiatomgruppe bereiten nun eine Klage vor.

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