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Im Fall der getöteten Straßburger Studentin Sophie L., deren Leiche vor rund einem Jahr in den Vogesen gefunden worden war, hat der Hauptverdächtige ein Geständnis abgelegt. Das hat die Straßburger Staatsanwaltschaft am Dienstagnachmittag in einer Mitteilung bekannt gegeben. Der Hauptverdächtige hat demnach eingeräumt, Sophie L. am 7. September 2018 in seiner Wohnung getötet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft hat er außerdem zugegeben, ihre Leiche zerteilt zu haben, um sie leichter transportieren und dann im Wald verstecken zu können. Die 20-Jährige hatte am Tag ihres Verschwindens die Wohnung des Verdächtigen besichtigen wollen. Ermittler fanden dort später Blutspuren der Frau, unter anderem an einer Säge und an Kleidungsstücken. Ihre Leiche war ein Jahr nach der Tat in einem Wald in den Vogesen entdeckt worden. Der Hauptverdächtige hatte bisher stets geleugnet, die Frau getötet zu haben. Laut französischen Medien ist er wegen mehrerer Gewaltverbrechen vorbestraft, darunter auch Vergewaltigungen. Außerdem gibt es Verbindungen zu einem anderen Fall, der mehr als 30 Jahre zurückliegt: Auch damals war in Straßburg eine junge Frau verschwunden. Sie war Vertreterin, der Verdächtige soll ihr letzter Kunde gewesen sein.

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