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Zahlreiche Betriebe in Südbaden haben in den Monaten November und Dezember kein Kurzarbeitergeld abrechnen können. Die Arbeitsämter in der Region mussten die Anträge aus formellen Gründen ablehnen. Betroffen sind laut Arbeitsagentur Freiburg 50 Betriebe aus ganz Südbaden. Sie haben Kurzarbeit beantragt, ohne auf die gesetzlichen Vorgaben zu achten. Das heißt, sie haben beim ersten Lockdown Kurzarbeitergeld für 12 Monate bewilligt bekommen, die Zahlungen dann aber für drei zusammenhängende Monate doch nicht in Anspruch nehmen können. Durch die Unterbrechung ist die Bewilligung verfallen. Bei erneutem Bedarf im zweiten Lockdown hätte deshalb ein neuer Antrag gestellt werden müssen, so die Arbeitsagentur Freiburg. Sie bedauert, dass nun 50 südbadische Betriebe für November und Dezember kein Kurzarbeitergeld bekommen. Die Unternehmen sollten aber prüfen, ob sie zumindest Anspruch auf die Novemberhilfen aus dem Corona-Hilfsprogramm haben.

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