STAND

Im Schweizer Atommüllzwischenlager in Würenlingen sind über 600 Fässer mit Atommüll eingeschmolzen worden. Die Anlage steht am Hochrhein unweit der Grenze bei Waldshut. In dem Zwischenlager landen nicht nur die Fässer mit dem hochradioaktiven Müll. In der Anlage wird in größeren, aber regelmäßigen Abständen auch schwach- und mittelaktiver Müll weiterverarbeitet. Das geschieht in einem sogenannten Plasma-Ofen bei Temperaturen von mehreren tausend Grad. Seit dem Herbst wurden in Würenlingen im Kanton Aargau 600 Fässer mit Atommüll eingeschmolzen. Das Volumen des radioaktiven Mülls wird so auf ein Viertel reduziert. Aus mehr als 600 Fässern wurden so 150 Glaskokillen. Diese werden nun am Hochrhein zwischengelagert. Der Müll stammt aus den fünf Schweizer Atomkraftwerken, die den Ofen und das Lager gemeinsam betreiben.

STAND
AUTOR/IN