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Für Zehntausende Beschäftigte des Deutschen Caritasverbandes wird es vorerst keine Corona-Prämie geben. Bei einer Sondersitzung sei keine Einigung mit der Arbeitgeberseite erzielt worden, teilte die Arbeitnehmerseite am Dienstag in Freiburg mit. Einmalzahlungen von 300 bis 600 Euro wollte die Mitarbeiterseite der Caritas. Für alle in sozialen Diensten, Pflegeeinrichtungen und kirchlichen Krankenhäusern - mit Ausnahme der Ärzte und Lehrkräfte. Aber, der Arbeitgeber macht nicht mit. Und wollte die Einmalzahlung mit wesentlichen Eingriffen in die Urlaubsregelungen verbinden. Vertreter der Caritas-Mitarbeiter sprechen von einer "kaltschnäuzigen Verhandlungsführung" und großer Enttäuschung der Mitarbeiter. Am 10. Dezember wird weiterverhandelt.

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