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Für die vermisste Wanderin im Südschwarzwald gibt es kaum noch Hoffnung. Nach neuen Hinweisen auf einen möglichen Fundort hat die Bergwacht Schwarzwald am Wochenende nochmals gesucht - vergeblich.

Unterstützt von Drohnen waren 22 Einsatzkräfte der Bergwacht im Bereich Todtmoos-Wehratal erneut unterwegs. Zwei versteckte Pfade seien dabei abgesucht worden. Einzelne Abschnitte hätten Kletterer zusätzlich durchkämmt - vergeblich. Die Polizei vermutet ein Unglück. Jetzt solle erst dann wieder gesucht werden, wenn es neue Hinweise gebe, hieß es am Montag.

"Wir gehen davon aus, dass sie abseits des Weges abgestürzt ist", sagte ein Polizeisprecher bereits in der vergangenen Woche. Für eine Straftat gebe es keine Anhaltspunkte. Nach der 26-Jährigen aus dem Kreis Paderborn wurde mit einem Hubschrauber, Drohnen, Wärmebildkamera und Hunden gesucht. Die Bergwacht lief ihre geplante Wanderroute am Schluchtensteig zwischen Stühlingen und Wehr auf einer Länge von rund 120 Kilometern ab - ohne Erfolg.

Die vermisste junge Frau war laut Polizei gut ausgerüstet, sportlich und eine geübte Wanderin. Nach Angaben ihrer Familie war sie öfters alleine unterwegs, hatte sich aber stets von unterwegs gemeldet. Ihr Handy war zuletzt bei Todtmoos (Kreis Waldshut) eingeloggt. Seit über zwei Wochen gibt es von ihr kein Lebenszeichen mehr.

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Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hilfe

Die 26-Jährige ist etwa 1,60 Meter groß, schlank und hat dunkelblonde Haare mit hellen Spitzen. Sie hat einen roten Trekking-Rucksack und ein graues Zelt dabei. Neben dieser Beschreibung wendet sich die Kriminalpolizei Bad Säckingen auch mit einem Foto an die Öffentlichkeit.

Ein Foto der vermissten Wanderin (Foto: Polizei)
Die Polizei sucht per Öffentlichkeits-Fahndung mit diesem Foto nach der vermissten jungen Wanderin Polizei

Wer die Vermisste gesehen hat oder Hinweise auf ihren Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich an die Kriminalpolizei Bad Säckingen (Telefonnummer: 07761/934-500) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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