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Freiburgs Oberbürgermeister Horn hat die Bundesregierung aufgefordert, den Flüchtlingen aus Moria einen sicheren Ort zum Leben zu ermöglichen. Die Verteilung der Flüchtlinge in Europa müsse gelöst werden, heißt es in einer städtischen Mitteilung. Gleichzeitig erneuerte er die Bereitschaft, Flüchtlinge in der Stadt aufzunehmen. Nach dem Brand in dem Flüchtlingslager im Griechischen Moria kam es Mittwochabend zu einer spontanen Kundgebung auf dem Platz der alten Synagoge in Freiburg. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis "Seebrücke Freiburg". Die Polizei zählte rund 500 Teilnehmer. In den verschiedenen Beiträgen von Kommunalpolitikern wurde die sofortige Evakuierung des Flüchtlingscamps in Moria und ein allgemeiner Wandel in der europäischen Flüchtlingspolitik gefordert. Ebenso riefen die Redner dazu auf, Menschen aus den Lagern an den EU-Außengrenzen auch in Freiburg aufzunehmen.

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