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Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma fordert von Innenminister Strobl, einen Polizeieinsatz Ende April in Freiburg aufzuarbeiten. Dabei sollen Polizeibeamte vier Roma verletzt haben. Nach Angaben des Zentralrats wurde am 28. April in Umkirch bei Freiburg ein Mann von einem Polizeihund gebissen, außerdem hätten Polizisten drei Personen geschlagen. Nach dem Vorfall sollen die Betroffenen an einer Polizeidienststelle abgewiesen worden sein, als sie Anzeige erstatten wollten. Sollten die Vorwürfe zutreffen, wäre das schwere Körperverletzung, Nötigung und versuchte Strafvereitelung im Amt, sagte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass bei dem Einsatz eine Person durch einen Polizeihund verletzt wurde. Anlass des Einsatzes seien Streitigkeiten zwischen mehreren Personen und dem Gemeindevollzugsdienst gewesen, als dieser ein Auto abschleppen lassen wollte. Inzwischen laufe ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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