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Das Landgericht Freiburg hat den für kommenden Dienstag anberaumten Verhandlungstermin im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau aufgehoben. Grund ist das neue Gesetz zur Unterbrechung von Gerichtsverfahren, das die Bundesregierung am Freitag verabschiedet hat. Demnach dürfen Prozesse nun drei Monate unterbrochen werden. Hintergrund ist das Kontaktverbot aufgrund der Pandemie, das Gerichtsprozesse mit vielen Beteiligten stark erschwert. Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Freiburg gibt es allein elf Angeklagte, dazu kommen Gutachter und Verteidiger. Der Prozess sollte noch bis mindestens Pfingsten andauern.

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