STAND

Unbekannte haben im Albtal einen zehn Tonnen schweren Felsbrocken weggeräumt. Die Straße durchs Albtal (Kreis Waldshut) ist wegen der Gefahr von Felsstürzen seit fünf Jahren gesperrt.

Ob mit dem Wegräumen des Felsbrockens die Wiedereröffnung der Straße beschleunigt werden soll, oder es sich um eine weitere Protestaktion handelt, bleibt offen. Die Straße bleibt trotzdem bis auf weiteres gesperrt. Wer den Felsbrocken wann genau weggeräumt hat, ist laut Landratsamt nicht bekannt. Sicher sei: Der- oder diejenigen sind wohl im Besitz schwerer Maschinen.

Dauer

38 sanierungsbedürftige Gefahrenstellen auf sechs Kilometern

Die Straße war vor fünf Jahren nach dem Absturz des großen Felsbrockens gesperrt worden. Ein Gutachter hat inzwischen feststellt, dass die Verbindungsstrecke zwischen Hochrhein und Hotzenwald auf nur sechs Kilometern 38 sanierungsbedürftige Gefahrenstellen aufweist.

Wildromantisch aber gesperrt: Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl

Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl (Foto: SWR, Petra Jehle)
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen
Wildromantisch aber gesperrt: die Albtalstraße zwischen Albbruck und Görwihl Petra Jehle Bild in Detailansicht öffnen

Seit der Schließung der Straße gab es mehrere Protestaktionen. Bürger am Hochrhein und im Hotzenwald im Kreis Waldshut fordern die Sperrung der Albtalstrecke aufzuheben. Seither haben zahlreiche Politiker, unter anderem Verkehrsminister Hermann (Grüne) die Situation vor Ort begutachtet.

Land macht Sanierung von Naturschutzgründen abhängig

Das Land hat zwar eine Sanierung der Felsen in Aussicht gestellt, aber nur wenn dies aus Naturschutzgründen überhaupt möglich ist. Das Regierungspräsidium Freiburg hat vor einem dreiviertel Jahr erklärt, es wolle die Wiedereröffnung der Albtalstraße vorbereiten. Die 1850 erbaute Landstraße war bei Einheimischen und Touristen beliebt, weil sie durch eine wildromantische Schlucht mit fünf Tunneln führt.

STAND
AUTOR/IN