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Der Diözesanrat Freiburg hat dazu aufgerufen, den kirchlichen Reformprozess des "Synodalen Wegs" weiterzugehen. Auch wenn Papst Franziskus in seinem jüngsten Schreiben einer Lockerung der Zölibatspflicht und der Weihe von Frauen zu Diakoninnen vorerst eine Absage erteilt habe, seien Katholikinnen und Katholiken aufgerufen, sich weiter auf allen Ebenen für Veränderungen einzusetzen, heißt es in einer am Freitagabend einstimmig verabschiedeten Erklärung. Vor den rund 70 Delegierten würdigte Erzbischof Stephan Burger den Synodalen Weg als wichtigen Gesprächsprozess für die Zukunft von Kirche. Die Diözesanratsvorsitzende Martina Kastner appellierte an die Christen, sie sollten sich auch über das Binnenkirchliche hinaus engagieren. "Politisch Stellung zu beziehen, ist heute nötiger denn je, das zeigt schon der Blick auf die Entwicklungen rund um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen", so Kastner.

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