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Der Prozess um die Vergewaltigung einer jungen Frau ist nach acht Monaten Verhandlung in die entscheidende Phase gegangen. Am Donnerstag und Freitag hat ein medizinischer Gutachter vor dem Freiburger Landgericht das Kernargument der Verteidigungsstrategie entkräftet. Denn anders als von den meisten Verteidigern behauptet, habe es bei der jungen Frau keine sexuelle Enthemmung durch die Droge Ecstasy gegeben. Diese lasse im Körper das Hormon Prolaktin ansteigen, welches ein entspanntes Wohlgefühl verursache. Damit entkräftete der Gutachter im Kern den Vorhalt der Verteidiger, dass die Frau den sexuellen Kontakt mit den Angeklagten eingefordert habe. Insgesamt sind acht Männer wegen Vergewaltigung angeklagt.

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