Stau auf der A5 bei Freiburg (Archivbild) (Foto: dpa Bildfunk, Patrick Seeger)

Immer mehr Privat-Autos

Pkw-Dichte nimmt weiter zu - regional große Unterschiede

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Dorothee Soboll
Dorothee Soboll, SWR Studio Freiburg (Foto: SWR)

Im Südwesten gibt es so viele Autos wie nie zuvor. In den jüngsten Zahlen des Landesstatistikamts fallen in Südbaden besonders die Autodichte in Rottweil und Freiburg ins Auge.

Auch auf Südbadens Straßen rollen laut Statistischem Landesamt mehr Autos denn je. Je nach Landkreis sind jedoch große Unterschiede zu erkennen. In der Statistik stechen zwei Zahlen besonders heraus - die für den Stadtkreis Freiburg und die für den Landkreis Rottweil.

In Freiburg gibt es rund 410 Autos pro 1.000 Einwohner - und damit etwa 200 weniger als im Landeschnitt (613). Im ländlicheren Kreis Rottweil sind es mit etwa 670 deutlich mehr. So gibt es in Freiburg, auf die Einwohner bezogen, deutlich weniger Autos als im Landesschnitt, im Kreis Rottweil mehr - dort hat mehr als jeder zweite Einwohner ein Auto.

Gemeinsamkeit in allen Stadt- und Landkreisen

Südbadens Stadt- und Landkreise haben eines gemeinsam: im Vergleich zum Vorjahr sind es überall mehr Autos geworden. Die Daten beziehen sich auf 2021. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, geht der Trend in ganz Baden-Württemberg zum Zweit- oder Drittwagen.

Die Pkw-Dichte der Stadt- und Landkreise im Überblick:

  • Kreis Breisgau-Hochschwarzwald: 606 Pkw pro 1.000 Einwohner (161.200 Pkw/265.800 Einwohner)
  • Kreis Emmendingen: 613 (103.300 Pkw/168.000 Einwohner)
  • Stadtkreis Freiburg: 409 (94.900 Pkw/231.800 Einwohner)
  • Kreis Lörrach: 602 (138.200 Pkw/229.400 Einwohner)
  • Kreis Rottweil: 677 (95.100 Pkw/140.400 Einwohner)
  • Schwarzwald-Baar-Kreis: 577 (133.500 Pkw/213.400 Einwohner)
  • Kreis Tuttlingen: 633 (90.102 Pkw/142.400 Einwohner)
  • Kreis Waldshut: 636 (108.900 Pkw/171.200 Einwohner)