Der Blick in den Plenarsaal des Bundestags während der 219. Sitzung. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Kay Nietfeld)

Sonntag, 26. September 2021 | ab 21:05 Uhr | live im Studio Freiburg und bei SWR2

Livediskussion mit Publikum am Wahlabend im Studio Freiburg

STAND
AUTOR/IN
ONLINEFASSUNG

Wer könnte Bundeskanzlerin Angela Merkel beerben? Das diskutieren am Wahlabend Politikexpertinnen und -experten live vor Publikum im SWR Studio Freiburg und in SWR2.

Selten war der Ausgang einer Bundestagswahl so offen, selten hatten so viele Parteien die Chance, an die Macht zu kommen. Mit den ersten Prognosen am Wahlabend, 26. September, ist möglicherweise klar, welchen politischen Kurs die Wählerinnen und Wähler sich wünschen für die kommenden Jahre. Welcher der Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten kann auf Angela Merkel nach 16 Jahren als Regierungschefin oder -chef folgen?

Publikum vor Ort

Es ist möglich, die Diskussion live im Schlossbergsaal mitzuverfolgen. Da nur eine beschränkte Besucherzahl zugelassen ist, bittet der SWR um Anmeldung unter studio.freiburg@swr.de. Es gilt die 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet sein und müssen das beim Einlass nachweisen. Sie benötigen eine Einlasskarte, die ihnen nach der Anmeldung per Mail zugeht.

Diskussion wird live in SWR2 übertragen

Es diskutieren im Schlossbergsaal des SWR Studios Freiburg: Prof. Dr. Gerd Mielke aus dem Studienhaus Wiesneck für Politische Bildung, die Trierer Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Claudia Ritzi und der frühere Chefredakteur und Herausgeber der "Badischen Zeitung" Thomas Hauser. Die Diskussion wird live im Radio übertragen, genauer in der Sendung Forum in SWR2.

Zentrale Fragen sind: Wie viel Veränderung haben die Deutschen gewählt? Welche Regierungskonstellationen sind denkbar? Wie haben Klimapolitik und der Umgang mit der Pandemie das Wahlergebnis beeinflusst? Die Leitung der Diskussion, die von 21:05 Uhr bis 22 Uhr live im Kulturradio SWR2 übertragen wird, hat der Moderator und SWR-Politikredakteur Claus Heinrich.

Informationen über die Teilnehmenden

  • Gerd Mielke hat von 1969 bis 1974 Geschichte, Politikwissenschaft und Anglistik an der Universität Freiburg studiert. 1984 hat er promoviert und war dann wissenschaftlicher Mitarbeiter und Akademischer Rat am Seminar für wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg, seit 1980 ist er Mitglied der "Arbeitsgruppe Wahlen Freiburg". Von 1992 bis 2004 war er unter den Ministerpräsidenten Rudolf Scharping und Kurt Beck Mitarbeiter in der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz und dort Leiter der Abteilung "Grundsatzfragen und Regierungsplanung". 2004 wurde er Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. 2008 wurde er Fellow der NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen. Gerd Mielke ist seit 2019 erster Vorsitzender des Trägervereins des Studienhaus Wiesneck für Politische Bildung in Buchenbach bei Freiburg.
  • Claudia Ritzi studierte ab dem Wintersemester 2002/2003 an den Universitäten Hohenheim und Stuttgart Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Außenwirtschaft. Nach dem Studienabschluss arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Politische Theorie an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Den Sommer des Jahres 2010 verbrachte sie als "Visiting Researcher" an der Stanford University. 2013 wurde sie mit einer Arbeit zum Thema "Politische Öffentlichkeit in der Postdemokratie" promoviert. 2015 arbeitete sie am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in der Abteilung Demokratie und Demokratisierung. Von 2016 bis 2018 war sie Juniorprofessorin für Politische Theorie an der Universität Münster. Seit Oktober 2018 lehrt sie als Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Trier und ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW).
  • Thomas Hauser wuchs in Emmendingen auf und hat schon als Jugendlicher damit begonnen, für die "Badische Zeitung" zu schreiben. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychologie und Politik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Eberhard Karls Universität Tübingen absolvierte er bei der "Badischen Zeitung" zunächst ein Volontariat. Danach trat er in die Wirtschaftsredaktion des Blattes ein. 1986 wurde ihm der Theodor-Wolff-Preis verliehen. 1995 wurde er Leiter der Heimatredaktion und hat damit die Regionalberichterstattung verantwortet. Ab 1996 war er stellvertretender Chefredakteur, seit 1. Januar 2002 Chefredakteur. 2016 wechselte Hauser in die Position des Herausgebers der Zeitung. Hauser blieb seiner Zeitung 47 Jahre treu und ging 2019 in den Ruhestand.

Mehr zum Thema

Freiburg

Kandidaten, Wahlkreise, Themen Dossier: Südbaden vor der Bundestagswahl 2021

Wer tritt in Ihrem Wahlkreis an und wo wird es spannend? Was sind die wichtigsten Fragen im Wahlkreis? Welche Themen bewegen die Region? Unser Wahl-Special für Südbaden.  mehr...

Schönwald

Vor der Bundestagswahl 2021 Ärztemangel im Schwarzwald und auf der Baar - was wollen die Parteien ändern?

In vielen kleinen Gemeinden im Schwarzwald-Baar-Kreis hängen derzeit neben den Wahlplakaten Banner mit der Aufschrift: Landärztin oder Landarzt gesucht. Was wollen die Parteien tun?  mehr...

STAND
AUTOR/IN
ONLINEFASSUNG