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Krankentransporte zwischen Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen und der dazu gehörenden Kreis-Klinik Donaueschingen macht das DRK seit Jahren. Doch seit 2016 gibt's dafür kein Geld.

Ein Patient muss etwa zu einer Lungenuntersuchung vom Schwarzwald-Baar Klinikum in Villingen nach Donaueschingen verlegt werden. Dafür beauftragt das Klinikum das Deutsche Rote Kreuz. Das hat auch zunächst reibungslos funktioniert. Aber 2016 hat das Sozialministerium die Kliniken angeschrieben. Diese seien nicht verpflichtet diese inner-klinischen Krankenfahrten zu bezahlen. Daraufhin hat das Schwarzwald-Baar Klinikum die Zahlungen eingestellt.

Das DRK hat das Klinikum vor dem Landgericht Konstanz verklagt. Hat allerdings den Prozess verloren. Weil kein gültiger Vertrag zwischen Klinikum und dem DRK bestehe, müsse das Klinikum die Fahrten im Jahr nicht bezahlen. Weder die Kassen noch das Klinikum wollten sich gegenüber dem SWR äußern. Klar ist: Jetzt sollen also die Kassen die Fahrten rückwirkend bezahlen. Rund 400.000 Euro Fahrtkosten haben sich den vergangenen drei Jahren schon angehäuft.

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