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Das Klinikum Hochrhein hatte am Wochenende vorübergehend seine Belastungsgrenze erreicht. Inzwischen meldet das Waldshuter Krankenhaus leichte Entspannung bei den Intensivpatienten.

Das Klinikum hatte am Montag die Rettungskräfte vorsorglich darüber informiert, dass in absehbarer Zeit möglicherweise nicht mehr alle Intensivpatienten in Waldshut versorgt werden könnten. Grund war ein zeitweise starker Zustrom von Covid-19-Patienten am Wochenende gewesen, so die Klinikleitung. Inzwischen habe sich die Lage etwas entspannt.

Chefarzt: Haben die Situation "grundsätzlich gut im Griff"

Derzeit werden im Klinikum deutlich mehr Covid-19-Patienten behandelt als im Frühjahr. 17 Patienten befinden sich auf der Isolierstation. Vier weitere werden auf Intensivstationen versorgt. Nach wie vor werde ein Teil der zwölf Intensivbetten für Nicht-Corona-Patienten vorgehalten. Als ausgelastet gilt eine Klinik dann, wenn nur noch die Notreserve auf der Intensivstation zur Verfügung steht. Tageweise müssen Patienten dann verlegt werden. Grundsätzlich habe man die Situation jedoch gut im Griff, so Chefarzt Hans-Jürgen Ott. Keiner brauche Angst haben im Notfall nicht versorgt zu werden.

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