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Ein Kugelschreiber mit erstaunlichen Eigenschaften, entwickelt von einer Firma in Emmendingen. Das Besondere: Seine Kunststoffhülle tötet Viren ab. Sogar Coronaviren.

Ein Stift, an dem viele Hoffnungen haften. Zum einen für alle Kunden, die streng darauf achten, dass ihre Hygienekonzepte eingehalten werden. Zum anderen für das Emmendinger Unternehmen, das sich über die steigende Nachfrage freut. Die Nachfrage nach dem weltweit ersten Kugelschreiber, der auch Coronaviren nachweislich neutralisiert. Ein Hoffnungsschimmer, nachdem das Kerngeschäft durch Corona um 90 Prozent eingebrochen ist.

Rezeptur des speziellen Kunststoffs bleibt Betriebsgeheimnis

Was der Stift kann, ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Dass er wirkt, haben Labore nachgewiesen. Sein Geheimnis: Die ganz spezielle Kunststoffbeschichtung. „Auf dem normalen Kunststoff sind Coronaviren fünf Tage nachweisbar und bei uns werden die Coronaviren quasi sofort durch den Kunststoff beschossen“, erklärt Manuel Deimel vom Unternehmen Messmer Pen aus Emmendingen. Was genau den Schreibgeräten die antiviralen Eigenschaften verleiht, bleibt natürlich das Betriebsgeheimnis des Emmendinger Unternehmens.

Stadt ist begeistert von virentötendem Kugelschreiber

Zunehmend nachgefragt wird der Stift von Kliniken, Arztpraxen, Krankenkassen und Gemeinden. Auch die Stadt Emmendingen ist begeistert vom Erfindergeist und der Schnelligkeit der Entwickler. Der Oberbürgermeister hat sofort reagiert und eine erste Bestellung bei Protect Pen aufgegeben.

"Ich kann mir vorstellen, dass wir das auch in anderen Bereichen speziell in der Stadt einsetzen werden, überall wo viel Publikumsverkehr ist. Dort sind solche Schreibgeräte sicher ein ganz toller Beitrag zur Prävention."

Stefan Schlatterer, Oberbürgermeister von Emmendingen

Zwar wächst das Interesse am neuen Corona-sicheren Kugelschreiber beständig. Doch die produzierte Menge reicht bei Weitem nicht aus, um die dramatischen Ausfälle des vergangenen halben Jahres auch nur annähernd aufzufangen.

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