In einer Arztpraxis wird ein 12-jähriges Mädchen geimpft. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Fabian Sommer)

Neun Monate nach der Eröffnung

Letzter Tag im Zentralen Impfzentrum in Freiburg

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Im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) Freiburg werden nach neun Monaten zum letzten Mal Spritzen gegen das Corona-Virus verabreicht. Die Verantwortlichen sind zufrieden.

Etwa eine halbe Millionen Spritzen sind im Freiburger Impfzentrum zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verabreicht worden. Etwa 65 Prozent der Bevölkerung Freiburgs ist damit vollständig immunisiert. Mit diesem Wert liegt die Stadt in Baden-Württemberg auf Rang zwei, hinter Baden-Baden.

Nach neun Monaten ist Schluss im Freiburger Impfzentrum

Im Herbst 2020 war das Impfzentrum in den Hallen der Neuen Messe Freiburg in Windeseile eingerichtet worden, um Ende Dezember bereits impfen zu können. Die Verantwortlichen sind zufrieden, ziehen die Bilanz mit den Worten "schnell", "unkompliziert" und "erfolgreich". Sie sagen aber sagen, dass die Kapazität nicht ausgenutzt worden sei.

"Wir hätten gerne mehr geimpft. Insofern ist das sicherlich ein Wermutstropfen."

Es seien nie alle 20 Arztkabinen benutzt worden, in Spitzenzeiten mal 15 oder 16, sagt Thorsten Hammer, Ärztlicher Leiter des Freiburger Impfzentrums. Außerdem auffällig laut Hammer: "Aktuell ist die Altersgruppe von 20 bis 45 extrem unterrepräsentiert."

Wie geht es ohne Impfzentrum weiter?

Ab der kommenden Woche impfen nach Schließung des ZIZ nur noch Haus-, Betriebsärzte und mobile Impfteams. Die Aufklärung zum Thema Impfen soll unvermindert weitergehen.

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