Ein Lebensmittel-Lieferant mit Fahrrad auf Tour (Foto: SWR)

App und Online voll im Trend

Online-Lieferdienste für Lebensmittel gewinnen durch Corona

STAND
ONLINEFASSUNG
AUTOR/IN

Neuer Trend: Immer mehr Menschen nutzen für Lebensmittel Online-Lieferdienste. Ein Anbieter in Zürich liefert sogar innerhalb von zehn Minuten.

Edeka Südwest beliefert seine Kunden verstärkt über den Lebensmittel-Lieferdienst Bringman. Die Lieferanten stellen die Lieferungen in den Supermärkten einzeln zusammen. Die Kunden haben per App Zugriff auf das gesamte Sortiment. Es gelten dieselben Preise wie im Markt plus einer Liefergebühr. Seit letztem Herbst gehört Edeka zehn Prozent des Ortenauer Online-Start-Up-Lieferdienstes, der mittlerweile Kunden zwischen Karlsruhe und der Schweizer Grenze versorgt.

Blitz-Lieferdienste flexibel an Tagesabläufe angepasst

Laut Ralf Wölfle vom Institut für Wirtschaftsinformatik, passen die Blitzlieferdienste perfekt in eine Zeit, in der die Tagesabläufe flexibler sind und das Bedürfnis nach Spontanität höher ist. Das ist gerade bei Lebensmitteln sehr wichtig. Genaue Umsatzzahlen gibt das Unternehmen Bringman nicht bekannt.

Züricher Fahrrad-Lieferdienst versorgt standortnah

In Zürich setzt der Start-Up-Lieferdienst Stash auf standortnahe Versorgung. Geliefert wird ausschließlich mit Fahrradkurieren. Im Angebot finden sich viele Produkte, die aus der Region stammen. Beispielsweise kommen Back- sowie Fleischwaren von lokalen Betrieben, so Benno Bugrhardt, der Inhaber des Züricher Start-Ups. Auch das Gemüse wird regional angebaut. Der Lieferdienst versteht sich als Lieferant im Quartier für das Quartier. Schnelligkeit zählt: Der Lieferdienst hat den Anspruch, alle Bestellungen innerhalb von zehn Minuten bei den Kunden abzugeben.

Mitschnitt SWR Aktuell (Dreiland Aktuell ab 04:43)

STAND
ONLINEFASSUNG
AUTOR/IN