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Das Land Baden-Württemberg befürwortet eine sogenannte "Ringimpfung" im Dreiländereck. Die Entscheidung darüber liege allerdings beim Bund, so das Sozialministerium.

Damit dämpft das Sozialministerium in Stuttgart die Hoffnung, die Weils Oberbürgermeister Wolfgang Dietz Mitte April geweckt hatte. Dietz hatte erklärt, dass die Grenzregion bald mehr Impfstoff für die sogenannte "Ringimpfung" zugewiesen bekäme. Das hatten 16 Bürger- und Oberbürgermeister gemeinsam gefordert.

Land will sich für "Ringimpfung" einsetzen

Das Ministerium stellt jetzt jedoch auf Anfrage des SWR klar: es setze sich beim Bund lediglich für zusätzliche Impfdosen für die Grenzregionen ein. Von einer Umverteilung innerhalb des Landes oder eigenen Bestellungen ist jedoch nicht die Rede. Ringimpfungen gibt es beispielsweise in den Grenzregionen Bayerns und Thüringens. Dort wird versucht, über eine höhere Impfquote ein noch stärkeres Überspringen der Pandemie aus Tschechien über die Grenze zu verhindern.

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