Patrick Seeger (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Steuernachzahlung in Höhe von 2,3 Millionen Euro gefordert

Hochschwarzwald Tourismus GmbH: Insolvenz knapp verhindert

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Die Hochschwarzwald Tourismus GmbH soll 2,3 Millionen Euro Steuern nachzahlen. Nur Mithilfe eines Kredits konnte die Insolvenz verhindert werden.

Die Hochschwarzwald Tourismusgesellschaft mit Sitz in Hinterzarten (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) steht vor Herausforderungen: Das Finanzamt hat rückwirkend Steuern gefordert – für die Jahre 2014 bis 2019. Zusammengenommen muss die Gesellschaft 2,3 Millionen Euro nachzahlen. Aus eigenen Mitteln kann sie diese Gelder jedoch nicht bezahlen. Somit drohte die Insolvenz.

Zweckverband nimmt Kredit auf

Um die Insolvenz abzuwenden, hat nun der Zweckverband Hochschwarzwald beschlossen, einen Kredit für die GmbH aufzunehmen. Der Zweckverband besteht aus zehn Kommunen und ist der größte Gesellschafter der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Grund für die Nachzahlung ist eine Änderung bei der Besteuerung der Hochschwarzwald-Tourismuskarte. Erst seit einigen Jahren besteht hier eine bundesweit einheitliche Regelung. Diese hat das Finanzamt nun rückwirkend angewandt. Gegen den Steuerbescheid hat die Hochschwarzwald Tourismus GmbH Einspruch eingelegt.

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SWR