Brennende Heuballen bei Offenburg

Starke Rauchentwicklung nahe der A5

200 Heuballen bei Offenburg in Brand geraten

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Am frühen Montagmorgen sind rund 200 Heuballen bei Offenburg in Brand geraten. Der Rauch war weithin sichtbar und betraf umliegende Wohngebiete sowie die A5.

Das Feuer sei Montag früh kurz nach 6:30 Uhr auf einem freien Feld in der Nähe des Offenburger Stadtteils Windschläg (Ortenaukreis) ausgebrochen sein, so die Polizei. Über die Warnapp Nina wurde eine Meldung von niedriger Priorität herausgegeben, da es eine starke Rauch- und Geruchsentwicklung, aber keine akute Gefahr gebe. Betroffen waren die Wohngebiete Windschläg, Griesheim und die Autobahn A5.

Sachschaden in fünfstelliger Höhe

Warum und wie sich die Heuballen bei niedrigen Temperaturen und feuchten Böden entzündet haben, ist unklar. Die Feuerwehr war am Montag bis in die Vormittagsstunden mit dem Löschen von Glutnestern beschäftigt. Einzelne Heuballen konnte der Landwirt mit einem Schlepper offenbar noch vor den Flammen retten. Dennoch ist der Verlust an Futter- und Einstreumaterial für seinen Betrieb groß. Ein Ballen hat nach Angaben der Polizei einen Wert von 120 Euro. Entsprechend dürfte ein Schaden von über 20.000 Euro entstanden sein.

Brennende Heuballen bei Offenburg
Brennende Heuballen bei Offenburg

Übergreifen auf weitere Heuballen verhindert

Durch einen massiven Wassereinsatz von Tankfahrzeugen aus Offenburg und Kehl konnte die Feuerwehr ein Übergreifen auf eine zweite Lagerreihe von Rundballen verhindern. Mit einem Radbagger wurden die brennenden Heuballen auseinandergezogen und abgelöscht. Bis zum späten Vormittag war die Feuerwehr mit zehn Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften vor Ort.

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SWR