Baumfällarbeiten in Triberg (Foto: SWR)

Baumfällarbeiten in luftiger Höhe

Helikopter holt Totholz aus Triberger Wald

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An der B 33 bei Triberg sind in der ersten Dezemberwoche Bäume gefällt und mit dem Hubschrauber abtransportiert worden. Das aufwändige Manöver war aus Sicherheitsgründen notwendig.

Das Forstamt im Schwarzwald-Baar-Kreis wollte mit der Baumfällaktion bei Triberg verhindern, dass abgestorbene Bäume auf die darunterliegende Straße fallen. Denn auch ein Experte für Verkehrssicherung hatte nach einer gemeinsamen Begehung des steilen Hangs geraten, so rasch wie möglich zu handeln. Der Hubschraubereinsatz ist zwar immens aufwändig, aber laut Forstamt die sicherste Art und Weise für alle Beteiligten. Andere Holzernteverfahren etwa mit dem Seilkran wären auch zeitlich intensiver gewesen.

Die Baumfällaktion muss gut geplant werden

Der Hubschrauber der Firma Rotex ist für die Baumfällaktion im Dauereinsatz. Er pendelt in Windeseile zwischen dem Waldhang und den Firmengeländen im Tal hin und her. Nur zwei bis drei Minuten braucht er, um einen Baum aus dem Hang zu transportieren und sicher abzulegen. Bevor ein Baum jedoch seinen Höhenflug beginnt, stehen die Forstwirte im Steilhang und fällen den Baum. Lisa Smarsly vom Forstamt Schwarzwald-Baar hat die Aktion organisiert. Sie hat ein eingespieltes Team. Wichtig ist, so Smarsly, eine gute Kommunikation zwischen Forstwirten, Hubschrauberpilot, Forstunternehmer und Sicherheitsposten. Wenn das Totholz aus den Waldflächen am Steilhang entfernt ist, plant das Forstamt, die Fläche schnellstmöglich wieder mit Bäumen zu bepflanzen.

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