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Fahrradfahren wird attraktiver im Dreiländereck. In der Oberrhein-Region Basel, Mulhouse und Markgräflerland wurde eine neue, grenzüberschreitende Infrastruktur für die Radwege erarbeitet.

In der Region um Basel, Mulhouse und Markgräflerland wurde die Vernetzung der Radwege so ausgebaut, dass Fahrradtouren über die Grenzen hinweg noch einfacher werden.

Neue Schilder und Infopoints zum besseren Verständnis

"Wir wollen sowohl für unsere Bürgerinnen und Bürger als auch unsere Touristen das Dreiland noch besser verbinden, indem wir die Radwege verknüpfen. Und dazu natürlich eine entsprechend mehrsprachige Beschilderung sowie Infopoints anbieten", berichtet Marion Dammann, die Landrätin des Landkreises Lörrach.

Den Radfahrern soll es mit einer neuen Beschilderung leichter gemacht werden, Radtouren über den Rhein hinweg zu kombinieren – zum Beispiel die "Route des Vins à vélo" oder den "Dreilandradweg". Eine Alternative zu weit entfernten Reisezielen – gerade in Coronazeiten.

Drei Schilder mit Kennzeichnung der Radroute und passender Internet-Adressse.  (Foto: SWR)
Die Beschilderung an den neuen Radrouten ist selbsterklärend. Wer sich nicht sicher ist, findet zusätzlich die Internet-Adresse zum Nachschauen.

Routen zwischen 40 und 200 Kilometern Länge

Zwischen 40 und 200 Kilometer lang sind die Routen, damit für jeden etwas dabei ist. Politische Vertreter der drei Länder wollen die Vielfalt der Region besser vermarkten. Denn in jedem Land gibt es etwas anderes zu entdecken.

Elisabeth Ackermann, Regierungspräsidentin im Kanton Basel-Stadt, ist sich sicher: "Es wird so sein, dass viele Menschen ihre Ferien in der Nähe verbringen werden und da ist es ein tolles, attraktives Angebot." Denn auch vor der eignen Haustür kann man andere Länder und Landschaften entdecken. Und sich gleichzeitig an der frischen Luft bewegen.

Ein Teilstück des Rheines und seiner Umgebung aus der Vogelperspektive. (Foto: SWR)
Die Tour "Rheinradweg" führt an Rheinweiler (Kreis Lörrach) vorbei.
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