Die Vogelwarte auf der Burg Kintzheim im Elsass ist bekannt für ihr Aufzuchtprogramm von Greifvögeln (Foto: SWR)

1.700 Greifvögel kamen dort schon zur Welt

Burg Kintzheim im Elsass - die Geburtsstätte vieler Greifvögel

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Sie zählt zu den wichtigsten Einrichtungen zum Schutz von Greifvögeln in Europa und ist weltweit bekannt für ihr Aufzuchtprogramm: Die Vogelwarte auf der Burg Kintzheim im Elsass.

Die Burg Kintzheim im Elsass ist die Geburtsstätte vieler Greifvögel: Rund 1.700 kamen hier schon zur Welt. Derzeit gibt es 40 verschiedene Greifvogelarten auf der Burg - einige davon sind sehr selten.

Aufzucht, um den Bestand zu sichern

Seit 1978 werden auf der Burg Greifvögel reproduziert. Dafür werden die Eier aus den Nestern genommen und in einen Brutkasten gelegt, in dem es 37,7 Grad warm ist. Dadurch wird das Risiko verringert, dass den Eiern etwas passiert. Denn sie bleiben dort, bis die kleinen Vögel geschlüpft sind. Nach ein paar Tagen werden einige von ihnen wieder zu ihren Eltern gebracht. Die Vögel sollen dadurch das natürliche Verhalten erlernen, sagt Alix Madelaine, Greifvogelwarte Kintzheim.

"So können wir den Bestand sichern, weil wir sie zum Teil wieder auswildern."

60 bis 80 Jungtiere pro Jahr schlüpfen auf diese Weise. Anschließend kommen sie entweder in andere Greifvogelparks, damit es zu einem besseren genetischen Austausch kommt, oder sie werden in die Freiheit entlassen.

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