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CO2 sparen ist die Devise. Nun wird der ARD-Tatort in Zürich gedreht, wo viele aus dem Team wohnen, denn die meisten Emissionen produzieren der Fuhrpark und die Hotel-Übernachtungen.

Seinen neuen Tatort produziert das Schweizer Fernsehen grüner und umweltfreundlicher. Der Sender folgt damit dem Südwestrundfunk SWR, der in Deutschland Vorreiter beim sogenannten Greenshooting ist. Überraschend verursachen nicht Licht und Strom die größten Emissionen, sondern der Fuhrpark und Hotel-Übernachtungen. Deshalb wird der Tatort jetzt in Zürich gedreht wo die meisten aus dem Team wohnen

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Nach Lena Odenthal und den anderen Südwestrundfunk-Tatorten will der Sender weitere Serien, Unterhaltungssendungen und Auftragsproduktionen nachhaltiger produzieren. Dabei geht es ums Catering, mit Mehrweg für das gesamte Filmteam und den verstärkten Einsatz von Biolebensmitteln bei allen Mahlzeiten.

Neben bewusstem Essen gilt es auch für die Technik grüner zu werden. Hier sorgen neue und sparsame Leuchten für die gewünschte Helligkeit am Drehort. Technologische Weiterentwicklungen die auch in der Schweiz zum Einsatz kommen. Sogar mit veganer Maske, sowie Second Hand Kostümen will man Emissionen beim Zürcher Tatort-Dreh vermeiden.

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