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Rund 300 Kulturschaffende haben am Montagabend auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg protestiert. Ihre stille Mahnwache war Teil einer deutschlandweiten Protestaktion gegen die verschärften Corona-Maßnahmen.

Am Montagabend waren etwa 300 Freiburger Musikerinnen und Musiker sowie Künstler und Kulturschaffende zum Teil mit ihren Instrumenten und in Konzert-Kleidung auf den Platz der Alten Synagoge gekommen. Sie demonstrierten mit einer stillen Mahnwache gegen die aktuell verschärften Corona-Maßnahmen. Diese empfinden sie de facto als Berufsverbot.

In den nächsten Wochen fallen demnach alle kulturellen Veranstaltungen aus. Selbst auf Weihnachtskonzerte könne nicht mehr geprobt werden, erneut würden Einnahmen wegbrechen. Außerdem würden immer mehr Chorleiter und Musikerinnen aus der Not heraus in andere Berufe wechseln. Zu der stillen Mahnwache in Freiburg hatte der Verein "Chorstadt Freiburg" aufgerufen. Die Maskenpflicht und die Abstandsregel wurden bei der Aktion eingehalten.

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