Polizeischriftzug auf einer Uniform (Foto: SWR)

Ermittlungen wegen Bedrohung

Freiburger Polizeibeamter erhebt Einspruch gegen Strafbefehl

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Nach Ermittlungen wegen eines möglicherweise rassistisch motivierten Übergriffs erhielt ein Freiburger Polizist einen Strafbefehl.

Der Polizist soll im vergangenen Juni privat mit einer Gruppe unterwegs gewesen sein, aus der heraus ein ausländerfeindlicher Spruch fiel. Das führte zum Streit mit einem 37-jährigen Letten. Der 46-jährige Polizist soll diesen bedroht haben. Ob der Beamte auch gegen Ausländer hetzte, konnte die Polizei nicht ermitteln. Der Vorwurf der Volksverhetzung wurde daher fallen gelassen, hieß es auf Anfrage.

Polizist bleibt bis Ende des Strafverfahrens im Dienst

Es ergingen aber auch gegen mehrere andere Beteiligte Strafbefehle wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter Körperverletzung. Der Polizist habe gegen seinen Strafbefehl Einspruch erhoben. In dem Fall werde vor Gericht verhandelt. Die Freiburger Polizei hatte nach dem Vorfall dienstrechtliche Maßnahmen angekündigt. Bis das Strafverfahren abgeschlossen ist, bleibe der 46-Jährige aber im Dienst.

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