Freiburg

Stadt geht gegen Mietwucher vor

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Die Stadt Freiburg lässt seit Jahresbeginn Online-Mietinserate auf möglichen Mietwucher überprüfen. Dazu kooperiert die Stadt mit einem Unternehmen, dass anhand ausschließlich öffentlich zugänglicher Daten auf den großen Immobilienportalen die Mietpreis-Entwicklung bei Neuvermietungen überprüft. Bei einer Überschreitung der ortsüblichen Vergleichsmiete um 50 Prozent handelt es sich um Mietwucher. Die Leiterin des Referats für bezahlbares Wohnen in Freiburg, Sabine Recker, sagt, dass die meisten Vermieter sich an geltende Vorschriften hielten. Es gebe aber immer auch schwarze Schafe, die die angespannte Wohnungssituation zu Lasten der Mieter und Mieterinnen bewusst ausnutzten. Diese nehme man in den Fokus. Nützten Appelle nichts, könne die Stadt ein Bußgeldverfahren einleiten oder im Falle von Mietwucher die Staatsanwaltschaft einschalten.

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