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In Freiburg wurde an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 76 Jahren erinnert. Wegen der Corona-Pandemie fand die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt und des SWR Studios Freiburg in diesem Jahr digital statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Zivilcourage im Nationalsozialismus und heute. Wie war es damals auch im Kleinen möglich verfolgten Juden zu helfen? Schüler des United World College in Freiburg stellten couragierte Menschen von damals mit ihrer Geschichte vor. Bei einer Podiumsdiskussion sollte es aber auch um die zentrale Frage gehen, wie verbreitet Judenhass in unserer Gesellschaft heute ist und was jeder Einzelne dagegen machen kann.

Die Gedenkveranstaltung mit Podiumsdiskussion wurde coronabedingt am Mittwochabend live im Internet aus dem Theater Freiburg gestreamt.

Wer sich in Deutschland als Jude zu erkennen gibt, geht das Risiko ein, angefeindet zu werden. Auch heute noch. Der Badische Landesrabbiner Moshe Flomenmann aus Lörrach tut es trotzdem. Auch, um ein Stück Normalität zurückzuerobern.

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