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Die Schließung des AKW Fessenheim steht kurz davor, doch was dann? Viele Projekte – aber der konkrete Plan steht noch aus. Gedanken macht man sich auf beiden Seiten des Oberrheins.

Mit der Abschaltung des zweiten Reaktorblocks in Fessenheim beginnt der Umbau. Er wird in mehreren Phasen ablaufen. Bis 2023 sollen alle Brennstäbe in die Wiederaufbereitungsanlage La Hague abtransportiert werden. Erst dann entfällt tatsächlich das Risiko eines atomaren Unfalls. Bis das AKW endgültig demontiert ist, werden mindestens noch einmal 15 Jahren vergehen.

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Der jüngste Vorschlag in der Presse: eine riesige Holzpelletsfabrik. Die EDF würde gerne ein Technocentre bauen, das Metalle aus kerntechnischen Anlagen recycelt. Die deutsche Seite wiederum favorisiert grüne Energieprojekte.
Alles sehr unkonkret, auch ein deutsch-französisches Gewerbegebiet bisher nur eine Animation.

Die Regierungspräsidentin aus Freiburg hofft man auf Unterstützung von der EU.
Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin Freiburg: "Ich erinnere noch an den Green Deal von Präsidentin von der Leyen. Das wird uns jetzt sicherlich alles in die Karten spielen, wenn wir es schaffen diese Projekte jetzt auf den Weg zu bringen."

Mit dem Ende des ältesten AKW Frankreichs, beginnt ein neuer Zeitabschnitt am Oberrhein. Wie Franzosen und Deutsche ihn gestalten wollen, darauf müssen sie sich noch einigen.

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