Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause endlich wieder gemeinsam musizieren: Tausende Schüler beim "Euro Musique Festival" in Rust (Ortenaukreis).

Live-Konzerte im Europa-Park

Tausende Schüler beim trinationalen Euro-Musique Festival in Rust

Stand
AUTOR/IN
Inès Plume
Ulf Seefeldt

Endlich wieder singen und Musik machen: Rund 2.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich am trinationalen Euro-Musique Festival in Rust.

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder Bühne frei für Blasmusik, Akkordeon-Orchester und Chöre im Europa-Park: 67 Musikgruppen aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz haben beim "Euro-Musique Festival" für die musikalische Unterhaltung neben Achterbahntouren und Karussellfahrten gesorgt.

Bunter Mix bei Instrumenten und Repertoire

Kleinere Gruppen, aber auch große Ensembles waren vertreten; dazu unterschiedlichste Stilrichtungen: Auf insgesamt acht Bühnen im Europa-Park haben dutzende Schulklassen und Musikschulen ihr Repertoire zum Besten gegeben. Nach der langen Corona-Pause war das für alle ein großes Event, endlich wieder Konzerte vor echtem Publikum zu spielen. Das "Euro-Musique Festival" gibt es seit mehr als 20 Jahren. In diesem Jahr hatten die Veranstalter so viele Bewerbungen, dass nicht alle berücksichtigt werden konnten.

Live-Konzerte unter Normalbedindungen

Die Auftritte fanden ohne Corona-Auflagen statt. Das heißt, die Musikerinnen und Musiker konnten wie gewohnt eng beieinander sitzen, ohne auf Abstand achten zu müssen. Ein Vorteil für das Klangerlebnis, wie Marco Rajnys, Dirigent des Jugendorchesters in Neuried-Altenheim (Ortenaukreis), erklärt: "Man muss aufeinander hören, aufeinander achten. Wenn man mit zwei Metern Abstand zueinander sitzt, dann füllt man schon eine Halle aus. Dann ist es mit dem Gehör, mit dem aufeinander Hören, um passend zu intonieren, wirklich schwierig."

Tausende Schüler beim "Euro-Musique Festival" im Europa-Park Rust.
Tausende Schüler beim "Euro-Musique Festival" im Europa-Park Rust.

Ob gesungen oder gespielt - die Musikbegeisterung war bei allen Beteiligten nach vielen ausgefallenen Konzerten deutlich zu spüren. Und nachdem Trompete und Co wieder im Koffer verstaut waren, warteten noch die Höhen und Tiefen der Achterbahnen auf die Jungmusiker.

Stand
AUTOR/IN
Inès Plume
Ulf Seefeldt