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Die Corona-Krise stellt auch die Pfarrgemeinderatswahl 2020 im Erzbistum Freiburg vor Herausforderungen. Es setzt daher auf die Online- und Briefwahl und hat die Fristen verlängert.

Es wird bei der diesjährigen Pfarrgemeinderatswahl im Erzbistum Freiburg keine Präsenzwahlen geben. Sie findet in dem bislang gesetzten Rahmen lediglich per Brief oder Online statt und wird um zwei Wochen verschoben, hat das Erzbistum auf seiner Online-Seite am Donnerstag bekannt gegeben. Demnach kann noch bis zum 3. April, 18 Uhr online gewählt werden. Briefwahlanträge können noch bis zum Ablauf des 1. April gestellt und bis zum 5. April, 12 Uhr abgegeben werden. Stichtag für die Erlangung des aktiven sowie passiven Wahlrechts und für die vor der Wahl geltenden satzungsmäßigen Fristen und Termine bleibt der 22. März, heißt es in der Mitteilung weiter. Aktuelle Informationen dazu erhalten Wahlberechtigte über die im Ordinariat zuständige Stelle und unter www.pgr-wahl-freiburg.de.

Welche alternativen Wahlmöglichkeiten gibt es?

Gerade über die 2020 erstmals – neben der Briefwahl - eröffnete Möglichkeit der Online-Wahl ist eine ausreichende Möglichkeit der Teilnahme an der Wahl sichergestellt. Unter www.ebfr.de/pgr-wahl2020 erhalten Wahlberechtigte die Möglichkeit ihre Stimme abzugeben. Außerdem besteht die Gelegenheit, die Briefwahlunterlagen bis zum Wahltag, 12 Uhr abzugeben. Offen und noch zu klären ist, ob die an den Wahltermin geknüpften Fristen generell gehalten werden können. Hierzu werden gegebenenfalls gesondert Entscheidungen bekannt gegeben.

Worauf ist bei der PGR-Wahl zusätzlich zu achten?

Auf keinen Fall dürfen Wahlpartys oder vergleichbare Veranstaltungen stattfinden. Bei der öffentlichen Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses ist ein ausreichender Abstand von mindestens einem Meter zwischen den anwesenden Personen herzustellen und genügend Desinfektionsmöglichkeit zu bieten.

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