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Nach monatelangen Bauarbeiten rollen die Züge auf der Elztalbahn teilweise wieder. Die Bahnstrecke Denzlingen-Waldkirch ist wieder befahrbar. Auf dem Rest der Strecke dauern die Arbeiten weiter an.

Bereits seit März vergangenen Jahres war die Elztalbahn für ihren Umbau im Rahmen des Bahnprojekts „Breisgau 2020“ gesperrt worden. Im Dezember, so hieß es, sollte alles fertig sein. Nun rechne man mit einer Fertigstellung bis zum Sommer. Die Öffnung der Strecke Denzlingen-Waldkirch (Kreis Emmendingen) ist daher immerhin ein Teilerfolg. Das sieht auch Hanno Hurt, Landrat im Kreis Emmendingen und Vorsitzender im Zweckverband Regionalverkehr, so: "Wir freuen uns in jedem Fall, über diese sogenannte Teilinbetriebnahme. Natürlich hätten wir uns das Ganze auch etwas schneller gewünscht, aber es gab Verzögerungen bei den Bauarbeiten." Darüber hinaus seien die bestellten elektrischen Züge nicht rechtzeitig geliefert worden.

Bald nur noch elektrische Züge

Deshalb werden auf der Elztalbahn derzeit Diesellokomotiven eingesetzt - dabei war ursprünglich das Ziel, die gesamte Strecke zu elektrifizieren. Die Übergangslösung wird von den Nutzerinnen und Nutzer der Elztalbahn dankend angenommen. Im Sommer dann sollen nur noch elektrische Züge eingesetzt werden. Laut Ursula Eickhoff, Sprecherin bei der DB, gibt es auch auf dem restlichen Streckenabschnitt noch viel zu tun: "Zum Beispiel müssen wir weiter an der Oberleitung arbeiten, das heißt wir müssen Masten aufstellen. Wir müssen das Fahrtrad installieren. Es sind noch Arbeiten an Bahnsteigen zu tun, da geht es um barrierefreie Ausbauten. Es wird also noch einiges an der Infrastruktur gemacht."

Immerhin fahren die Züge auf dieser Strecke künftig im Halbstundentakt. Eine Fahrt von Denzlingen nach Waldkirch dauert zehn Minuten. Wer weiter nach Elzach möchte, muss auf den Bus umsteigen.

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