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Sowohl die Schwenninger Wild Wings (DEL), als auch der EHC Freiburg (2. Liga) siegen derzeit in Serie. Nur Zufall?

Dabei hatte gerade für Schwenningen die Saison in der höchsten deutschen Eishockeyliga DEL ganz schlecht begonnen. Man war gestartet mit dem höchsten Etat der Vereinsgeschichte, wollte unbedingt Platz 10 nach der Hauptrunde erreichen, um dann in der Meisterschaftsendrunde dabei zu sein. Doch das ging mächtig in die Hose. Die Schwenninger fanden sich sehr bald am Ende der Tabelle wieder. Die Verantwortlichen wurden nervös.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen BW

Und es passierte dann das, was im Sport bei Misserfolg ganz oft geschieht: Die Trainer wurden verantwortlich gemacht. Das Trainer-Duo Paul Thompson und Mike Flanagan musste gehen. Es kam noch vor Weihnachten das schwedische Gespann aus Niklas Sundblad und Petri Liimatainen. Und mit ihnen kam der Erfolg zurück: Drei Siege in Folge. Seit dem ist wieder Ruhe eingekehrt am Neckarursprung. Die Wild Wings werden zwar wohl Platz 10 nicht mehr schaffen. Der Rückstand mit 12 Punkten ist zu groß. Aber den letzten Tabellenplatz ist man los. Und die Tendenz geht klar nach oben. Christof Kreutzer (EC Bad Nauheim) soll als neuer sportlicher Leiter nun zusätzlich für frischen Wind sorgen.

Der EHC Freiburg wurde komplett umgebaut

Auch beim "kleinen" Nachbarn, dem EHC Freiburg, läuft's zurzeit. In der vergangenen Spielzeit waren die Wölfe fast abgestiegen aus der 2. Liga. Jetzt haben sich die Freiburger weit oben in der Tabelle festgesetzt. Was ist passiert? Da wurde im Sommer fast alles auf den Kopf gestellt. Verantwortlich dafür zeichnen der neue sportliche Leiter, Daniel Heinrizi, und der neue Trainer, der Schotte Peter Russell. Die Mannschaft wurde umgebaut. Junge, talentierte Spieler eingebunden, ergänzt durch Leistungsträger, vor allem aus Kanada.

Hoffen auf ein neues Eisstadion

Aber auch die etablierten Spieler wurden noch besser. Ergebnis: Die Mannschaft spielt leidenschaftliches Eishockey, mit einem ganz klaren Match-Plan mit einstudierten Abläufen. Die Zuschauer sind begeistert. Die Franz-Siegel-Halle war am Wochenende zum dritten Mal hintereinander ausverkauft.

"Mittelfristig wollen wir uns im Mittelfeld der DEL2 mit Tendenz nach oben etablieren", formuliert Daniel Heinrizi das weitere Ziel. Mit einem gesunden Wachstum will der Club "in zwei bis vier Jahren" ein neues Eisstadion stemmen. 

Die nächsten Heimspiele           

Die Schwenninger Wild Wings spielen am Sonntag, 12. Januar, 16:30 Uhr, in der heimischen Helios-Arena gegen München. Und der EHC Freiburg empfängt bereits am Freitag, 10. Januar, 19:30 Uhr, die Tölzer Löwen.

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