Ein Gebäude von der Caritas in Freiburg mit dem Logo im Vordergrund. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Anwälte weisen Betrugsvorwürfe zurück

Staatsanwaltschaft durchsucht Räume der Caritas im Raum Freiburg

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AUTOR/IN
Damián Correa-Koufen

Am Mittwoch hat die Staatsanwaltschaft Räume des Caritasverbands Breisgau-Hochschwarzwald durchsucht. Die Anwälte der Caritas weisen Betrugsvorwürfe jedoch zurück.

Vier Räumlichkeiten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und eine im Stadtkreis Freiburg wurden am Mittwochvormittag durchsucht. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg. Die beschlagnahmten Beweismittel werden nun ausgewertet. Der Caritasverband habe womöglich Leistungen abgerechnet, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt waren. Die Leistungen sollen den Bereich der Pflege betreffen.

Caritas-Anwälte weisen Betrugsvorwürfe zurück

Die Anwälte des Caritasverbands weisen die Vorwürfe in einer Pressemitteilung zurück. Sie seien bereits widerlegt worden, zudem hätten die bisherigen Ermittlungen keine Ergebnisse erbracht, heißt es. Außerdem nennen sie die polizeiliche Razzia am Mittwoch "unverhältnismäßig". Laut den Anwälten handele es sich bei den Beweismitteln lediglich um reguläre Geschäftsunterlagen. Sie würden die Vorwürfe entkräften.

Weitere Details noch nicht bekannt

Es soll drei Beschuldigte geben. Zu Details will sich die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern. Zuvor hatte die "Badische Zeitung" berichtet.

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