Sternsinger dürfen mit Maske wieder von Haus zu ziehen (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Kindermissionswerk | Stefanie Wilhelm)

Mit Sternen und Maske

Sternsinger sind auch in Südbaden wieder unterwegs

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Die Sternsinger dürfen wieder von Haus zu Haus ziehen und Spenden einsammeln. Wegen Corona gelten jedoch ein paar Einschränkungen.

Die Sternsinger sind wieder auf den Straßen Freiburgs und der Region Südbaden unterwegs. Denn im Gegensatz zum letzten Jahr erlaubt die Landesverordnung das Sternsingen wieder. Es sei auch für die Kinder und Jugendlichen wichtig, dass sie zum Singen wieder auf die Straßen dürfen, sagt Rapahel Würth vom Bund deutscher katholischer Jugend.

Singen unter Corona-Bedingungen

Die Kinder und Jugendlichen dürfen aber nur im Freien und mit Maske singen. Einige Kirchengemeinden verzichten aufgrund der derzeitigen Corona-Lage lieber auf das Singen und rufen online zur Spende auf. Auch beispielsweise bei der Gemeinde St. Bonifatius (Lörrach) ziehen die Sternsinger in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus. Die Kinder versammeln sich stattdessen am Mittwoch an unterschiedlichen Orten zum Singen. In St. Peter (Breisgau-Hochschwarzwald) ziehen die Sternsinger noch bis Dienstag von Haus zu Haus. In Emmendingen treten die Sternsinger am Donnerstag beim Gottesdienst in der St. Johannes Kirche und in Köndringen ebenfalls am Donnerstag in der St. Marien auf, wie die Kirchengemeinde dem SWR mitteilt.

Freiburger Sternsinger

Unter dem diesjährigen Motto "Gesund werden - gesund bleiben" ziehen auch in Freiburg Anfang Januar Sternsinger durch die Straßen. Zusätzlich verschickt die Gruppe zahlreiche Segensbriefe. In den Umschlägen befinden sich auch Spendenaufrufe für das Kindermissionswerk. Dieses Jahr wollen die Sternsinger mit der Aktion vor allem auf die mangelnde Gesundheitsversorgung in ärmeren Ländern aufmerksam machen.

Sternsinger im vergangenen Corona-Jahr

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